Wir schreiben das Jahr 2010. Jesus, der Prophet, Gottes Sohn, ist seit knapp 2000 Jahren tot und auch die Nachfolger Jesu, die kirchlichen Institutionen scheinen vor dem Aus – zumindest in Europa. Es wirkt fast so, als hätte Nietzsche mit seinem Ausruf „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!“ allmählich recht, denn im Ursprung der christlichen Kirche sind die Menschen zunehmend desillusioniert, was Kirche und Glauben angeht, doch das liegt nur marginal an Marx und Nietzsche.
Als vor 2000 Jahren Jesus von Nazareth geboren wurde, dachte auf der ganzen Welt niemand an so etwas wie die Bibel. Die Menschen in Palästina, damals unter römischer Verwaltung und allesamt Juden, hatten genügend mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, denn obwohl sie die römischen Errungenschaften wie feste Straßen und eine Kanalisation nicht schlecht fanden, wollten sie dann doch lieber autonom bleiben. Ständig gab es Aufstände und die zionistischen Anhänger wollten sich autonom erklären. Nicht selten stand dabei die Ehre des römischen Imperators auf dem Spiel.
Die Geschichte, mit der die Entstehung des Christentums begonnen wird, ist landläufig bekannt. Jesus wird geboren, in einer Krippe unter einem Stern, weil eine Volkszählung stattfindet und die Hotels alle überfüllt sind – sogar ohne Mehrwertsteuersenkung. Drei Weise aus dem Morgenland kommen heran und bringen Geschenke – Myrrhe, Weihrauch und Gold, für den künftigen „König“ der Christen. Dann wächst Jesus heran, vollbringt Wunder und predigt seinen eigenen, neuen Glauben. Und das, obwohl er Jude ist. Nicht selten bringt er nämlich die streitbaren Palästinenser gegen sich auf und so gibt es auch die Geschichte, in welcher Jesus in eine Synagoge geht und die Händler im Vorhof aufmischt. Er prangert an, dass mit dem jüdischen Glauben hier Geld gemacht werde, was so nicht sein darf.
Später bringen ihn dann die Juden, respektive die Römer, zu Fall und kreuzigen ihn kurzerhand. Mit knapp 30 Jahren endet das Leben des Messias in Jerusalem. Doch seine Jünger machen weiter, sie tragen sein Gedankengut weit in die Welt hinaus, vier seiner Schützlinge, Markus, Matthäus, Lukas und Johannes schreiben je ein Evangelium, welche das neue Testament der Bibel ausmachen. Doch erst knapp 300 Jahre später, im Jahre 325, wird die eigentliche Bibel, das Werk, welches wir heute kennen, vom Konzil von Nicäa beschlossen und zusammengefügt. Kaiser Konstantin, selbst zu Lebzeiten Heide und erst auf dem Sterbebett getauft, beauftragte Vertreter der damaligen, eher losen Kirchenökumene damit, religiöse, christliche Texte zusammenzutragen und zu ordnen, um eine Art Regelwerk für den christlichen Glauben auf der ganzen Welt zu erschaffen. Futter für die Löwen, die nämlich zu dieser Zeit kurz davor standen, Rom durch ihren Glauben in Stücke zu reißen. Konstantins einziger Ausweg war die Erklärung des Christentums zur Hauptreligion.
Und so entstand nach endlosen Diskussionen endlich das fertige Werk, damals noch ausschließlich auf hebräisch, unterteilt in altes und neues Testament; in Entstehung der Welt und die Wirken Jesu. Sehr schnell begannen Schreiber damit, die Bibel in griechisch und Latein zu übersetzen, die Bibel wurde in der gesamten Welt verteilt, und sie verlieh den Christen ein wenig mehr Konsistenz.
Auch die Kirche selbst festigte sich nach und nach. Statt dem gemeinschaftlichen Prinzip, in welchem jeder Teil einer einzelnen, kleinen Ökumene gleichberechtigt war, jeder Mensch soviel wert wie die anderen war, erforderte die rasche Ausbreitung des Christentums, die nicht immer mit Jesus’ Methoden stattfand, wie auch der sehr empfehlenswerte Film Agora – Säulen des Himmels zeigt, schnell organisatorische Strukturen, und so begab es sich, dass die Kirche im Laufe der Jahrhunderte immer mehr zu einem zentralistischen System wurde, mit ihrem Zentrum im Vatikan. Das Vatikansgebiet war eine Schenkung eines römischen Kaisers an die katholische Kirche.
Nach dem Zusammenbruch des römischen Imperiums dann, als etliche Horden aus dem nordöstlichen Europa in Italien einfielen, überlebte der Vatikan und die christliche Kirche und konnte als neuer Zusammenhalt der Menschen fungieren. Denn nachdem mit einem Schlag sämtliche Repressionen und auch sämtliche Autorität von Rom aus weg war, brauchten die Menschen einen neuen Zusammenhalt, der ihnen durch das Christentum gekommen war. Viele Stämme waren durch die römische Herrschaft konvertiert, in einige Stämme kam das Christentum von selbst. Und so breitete sich das Christentum in Europa in der Effizienz und Geschwindigkeit aus, wie es die römischen Imperatoren mit dem römischen Reich gerne gesehen hätten.
Und dann, kurz nach der Jahrtausendwende, genauer gesagt im Jahr 1095 besann sich dann ein Papst, Urban II., in Clermont wieder auf die Ursprünge und so rief er mit dem Spruch „Gott will es!“ zum ersten offiziellen Araberschlachten, genannt Kreuzzug, auf. Sein Vorgänger Gregor VII. konnte leider nicht den Startschuss geben. Sein Vorhaben, zweifelhafte Berühmtheit zu erlangen, wurde vom zu dieser Zeit wütenden Investiturstreit überschattet. Historisch gesehen ist der Investiturstreit immerhin nichts anderes als die Vetternwirtschaft, die Griechenland heute in die Pleite geführt hat.
Fest steht, dass der Kreuzzug vier Jahre später dann auch endlich dampfend um die Ecke rollte und die Araber etwas überraschte. Immerhin hatten sie seit knapp 600 Jahren die Herrschaft über Palästina, die nie zuvor jemand in Frage stellte, und hatten nicht damit gerechnet, dass die Christen urplötzlich auf die Idee kämen, sich Palästina zu schnappen, nur weil es einmal zu Rom gehört hat, was zu dieser Zeit ja faktisch nicht mehr existierte. Jedenfalls schafften es die Kreuzritter trotz ihrer Rüstungen, die Stadtmauern von Jerusalem zu stürmen und die Stadt einzunehmen.
Es folgte das übliche Prozedere nach Belagerungen – die siegreichen Recken rannten durch die Straßen, meuchelten die halbe Bevölkerung und schändeten knapp 90% aller „heidnischen“, also von anderen Religionen gebauten, Heiligtümer. Die dabei zerstörte Kultur war unersetzlich und selbst der Fall des World Trade Centers 2001 dürfte einen Witz gegen Jerusalem darstellen, in kultureller wie menschlicher Sicht. Nachdem die Kreuzvandalen dann die Stadt endlich komplett durchsucht hatten, stand die Stadt unter westlicher Kontrolle. Und das für lange Zeit.
Die Folgen für die palästinensische Bevölkerung waren erschreckend. In Jerusalem konnten sie ihren Glauben kaum noch ausleben, zu groß war die Zahl und Macht der Christen. Und im Umland waren außer Schneisen der Verwüstung auch viele Burgen anzutreffen, Herrenhäuser von Menschen, die man heute als „Neureiche“ bezeichnen würde, die ihre „Untertanen“ ausnutzten und das feudalistische System Europas auf den nahen Osten ausweiteten.
Ein weiterer Nebeneffekt der Kreuzzüge war allerdings auch die Gründung diverser Ritterorden, so zum Beispiel die Johanniter oder die Tempelritter. Letztere wurden quasi das Blackwater des Mittelalters, allerdings mit wesentlich mehr Macht und einer besseren Organisationsstruktur. Außerdem haben wir diesen netten Menschen immerhin das Schecksystem zu verdanken.
Mehr über die Kreuzzüge und über die Mentalität der Christen und Muslime zur damaligen Zeit finden sich mundgerecht schöngefärbt im Film Königreich der Himmel.
Weiter geht die christliche Mordserie dann mit zwei ebenfalls recht bekannten Begriffen, die allerdings den wenigsten Menschen heute noch wirklich geläufig sein dürften: Inquisition und Hexenverfolgung.
Die Inquisition kam Ende des 13. Jahrhunderts auf, also etwa zur Zeit des letzten Kreuzzuges, und zielte darauf ab, politische wie ideologische Feinde der Kirche auszumerzen. Propagiert als ein Mittel, Glaubensverräter zu bestrafen, war es der ideale Kaperbrief für europäische Länder, politische und ideologische Feinde loszuwerden. Besonders in Spanien entglitt die Inquisition nach und nach den Händen der Kirche und so wurde es zu einem Mittel der spanischen Regierung, politische Gegner leicht loszuwerden, und das ganze sogar noch mit der Unterstützung des hoch gläubigen Volkes.
Hexenverfolgung wiederum ist ein oft verwendeter Begriff. Viele Menschen heute zeigen mit dem Finger auf die Kirche und beschuldigen sie, am Tod von Millionen Frauen schuldig zu sein. Das stimmt zwar, ist aber in etwa so, als würde man die Zahl Pi auf glatt 3 festlegen. Sicherlich hat die Kirche mit dem Malleus Maleficarum, dem Hexenhammer sehr viel in die Richtung gerudert, doch war sie nicht ausführendes Organ. Bei jeder Verbrennung war zwar ein Priester anwesend, doch kam niemals eine Anschuldigung aus dem Klerus selbst. Fast alle Anschuldigungen müssen wohl so geklungen haben: „Der Nachbar ist eine Hexe! Ich hab es genau gesehen!“
Der Nutzen ist ersichtlich – wenn der Nachbar tot ist, steht da ein wunderbares Haus, mit viel grünerem Gras als das eigene. Und so sollen wohl viele, viele Hexenprozesse abgelaufen sein. Jemand schwärzt einen Konkurrenten oder unliebsamen Nachbarn an und schon steht ein Haus mehr leer. Sogar der Klerus selbst blieb manchmal nicht verschont davon. Während nämlich die Inquisition lediglich eine Art englische Fuchsjagd war, also Jagen nur für die adeligen Herrscher, so war die Hexenverbrennung quasi DSDS – jeder darf mitvoten. Und somit wäre auch das Schuldproblem geklärt – das Volk selbst hat einen Großteil der Drecksarbeit erledigt, ganz wie zu Zeiten Hitlers.
Doch wie naiv Glauben wirklich machen kann, zeigt eine Geschichte aus einer völlig anderen Ecke des Planeten. Spanische Konquistadoren waren etwa um die Zeit der Inquisition auch in Südamerika unterwegs und erforschten die Bodenschätze der Maya- und Aztekenvölker. Gleichermaßen wollten sie – völlig unverbindlich – den „Heiden“ das Christentum näher bringen. So gab ein berühmter spanischer Konquistador einem Herrscher eine Bibel. Aufgrund Sprachschwierigkeiten konnte man ihm aber nicht klar machen, dass die Bibel ein Buch mit Seiten und Buchstaben war. Der heidnische Herrscher dachte, die Bibel würde zu ihm sprechen (oder etwas vergleichbares), da er in ihr aber keinen Nutzen sah, warf er sie in den Staub. Das war in den Augen der Spanier Gotteslästerung und so bliesen sie zum Angriff…
Diese Geschichte ist auch eine hübsche Parabel darüber, welchen Wert eine Religion für Menschen anderer Religionen haben kann.
Nach und nach ging dann der Zoff innerhalb der Kirche weiter, es spalteten sich nach und nach immer mehr christliche Sekten ab, die Evangelisten, Kalvinisten und weitere Gruppen machten sich selbstständig. Sogar der englische König begründete die britische Kirche, nur um erneut heiraten zu dürfen. Der Starrsinn der festgefahrenen Elite des Klerus sorgte für erhebliche Schwächeanfälle des Systems – ähnlich dem politischen System heute in Deutschland, auch wenn das noch ein wenig demokratischer ist, als die katholische Kirche.
Und so sorgten nicht nur etliche Abspaltungen von Leuten, die ihr eigenes Ding durchziehen wollten, sondern auch gleichermaßen Menschen wie Nietzsche, Marx und weitere deutsche Philosophen, dafür, dass die Kirche allmählich an Substanz verlor.
Ende des 18. Jahrhunderts dann verlor die Kirche nach und nach sogar die Macht über die Politik, besonders in Deutschland zeigte Bismarck seine Macht über die Kirche, indem er die Hochzeit und die Bildung kurzerhand verstaatlichte. Auf einmal war es Pustekuchen mit leicht gemachtem Geld, wie zu Zeiten des Ablasshandels.
Selbstverständlich stellte das noch keine große Gefahr für den Vatikan dar, immerhin wurde zu der Zeit der Glauben in den USA ein sehr großer Renner. Und somit ist das Christentum wohl die einzige Industrie, die sich selbst unbewusst „geoutsourced“ hat – von Europa in die USA.
Während in Deutschland langsam der Materialismus stark überhand nahm, war man also in den USA immer noch streng gläubig, und so ist es auch heute nicht verwunderlich, wenn es in Amerika noch viele tiefgläubige christliche Sekten gibt. Religionsunterricht ist immer noch in einigen Bundesstaaten ein großer Teil des Unterrichtes und dazu kommt ein Faktor, der der katholischen Kirche stark in die Hände spielt: Amerika ist kein Land, welches Bildung als extrem cool empfindet. In Amerika hat man schon seit jeher lieber auf die Kraft Gottes, als auf Darwin vertraut.
Für ein relativ oberflächlich gewordenes Volk, welches längst nicht mehr den Glanz der Unabhängigkeitserklärung von 1776 innehat ist es eben einfacher, darauf zu vertrauen, alle Sünden seien ihnen vergeben und sie werden ihren „American Dream“ leben können, statt Bücher zu wälzen und für sein Glück selbst zu kämpfen. Ein Graus für jeden Kapitalisten. Doch hier hat sich das Fernsehen und das Internet derart verselbstständigt, dass eine Kontrolle nicht mehr möglich ist – eBook statt Bibliothek. Der Mensch ist faul und Amerika ist das beste Beispiel dafür, dass geistiger Hedonismus auch zu einer übertriebenen Glaubensannahme führt.
Doch was passierte in Europa, während in Amerika Mathematik und Biologie langsam durch Abakus und die Bienchen-Blümchen-Theorie ersetzt wurden? Nun, hier hat die Kirche einen immer schlechteren Status. Was einst mit ein paar wilden Theorien von Marx und Nietzsche begann, hat sich allmählich als neuer Volks-Unglauben durchgesetzt. Man glaubt, die Kirche sei nur noch was für alte Menschen. Man glaubt, es gibt keinen Gott. Der wirkliche Glauben ist irgendwo zwischen Exportweltmeisterschaft und Hartz IV versunken. In Deutschland ist der Glauben an Gott ersetzt worden durch den Glauben an eine bessere Welt. Nirgendwo sonst schwindet der Einfluss der Kirche so derart wie in Europa.
Die Menschen sind desillusioniert, der Atheismus findet starken Zulauf und immer mehr Menschen finden den christlichen Gott nicht mehr interessant. Und so begibt es sich, dass es zahlreiche neue Glaubensrichtungen gibt. Während die normale Religion des Christentums eher alten Menschen zugeschrieben wird, orientieren sich Jugend und Erwachsene am Heidentum, am Neopaganismus, aber auch am schlichten Atheismus. Es gibt mittlerweile derart viele Möglichkeiten, einen Glauben zu haben, dass das Angebot einem Supermarkt gleich kommt. Und viele bedienen sich auch wie in einem Supermarkt.
Was aber ein Fehler vieler Menschen ist, mag das Schwarzweiß-Denken sein. Viele Menschen begehen den Fehler, sich für eine Religion zu entscheiden, dann aber alle anderen Religionen als wertlos zu betrachten – ein weiteres Beispiel für den Wert von Religion. Und so kommt es beispielsweise auch zu den Religionskriegen, wie in Irland oder eben der klassische Konflikt Islam vs. Christentum. In solchen Situationen zeigt sich, dass religiöser Fanatismus eben das falsche Mittel zum Zweck ist.
Denn während Neopaganisten friedlich neben Christen leben können und Juden kein Problem mit dem Leben innerhalb einer atheistischen Umgebung haben, so scheint es mir paradox, dass sich andere Leute wegen ihrer Ideologie derart zanken können. Und doch haben wir das große Problem, dass diese Konflikte seit Urzeiten geschwelt haben. Ursprünglich waren sie aus Gründen der persönlichen Politik angefangen worden, muslimische Herrscher wollten mehr Macht in der Welt haben, ebenso wie der Papst oder weitere westliche Herrscher. Daher nutzten sie den damals fest verankerten Glauben, um unbändige Kräfte zu mobilisieren. Nur ist das Problem, dass die „Altlasten“, unsere heutige fanatische Gesellschaft in einigen Teilen der Welt, immer noch aktiv sind, und heute mit noch stärkerer Brutalität die Kreuzzüge vergangener Tage weiterführen.
Eine neue Möglichkeit, Glauben zu leben, wäre demnach, einen sozial verträglichen Glauben zu erschaffen, eine Art Glauben, der zwar sehr fest verankert ist, und an dem man sich immer festhalten kann, egal, was passiert, der aber anderen Personen nicht einen Glauben vorschreibt oder sie dafür diffamiert, was sie glauben. Ein Glauben, der sagt, dass man den anderen glauben lassen muss, was man will. Ein Glauben, der intelligent ist und sich flexibel an veränderte Situationen anpassen lässt. Ein Glauben, in dem nicht eine versteinerte Institution die Kontrolle hat, diese im schlimmsten Falle sogar ausnutzt, wie zum Beispiel bei diesen Kindesmissbrauchsfällen, sondern ein Glauben, der sich wieder auf die Grundsätze des Glaubens beruft.
Beim Christentum wäre das beispielsweise eine Rückkehr zur alten Ekklesia, der alten Gemeinschaft, in der in provisorischen Häusern oder anderen Orten, denen man nichts religiöses ansieht, oder eben spartanischen Kirchen, eine kleine Gemeinschaft von gleichberechtigten Gläubigen Gottesdienste feiert, wo der gelebte Glauben ungestört ausgeführt werden kann. Es wäre gewissermaßen ein Rückschritt für den Fortschritt.
Die Welt hat sich eben schneller und einfacher verändert, als jahrhundertealte Traditionen sich anpassen können und so bleibt nur zu hoffen, dass irgendwann einmal der gläubige Dickschädel der Welt ersetzt wird durch intelligenten Glauben, wie ihn heute viele jüngere Generationen vor leben, als eine Möglichkeit, alten Glauben mit neuem Gedankengut zu vereinen. Und das dann bitte ohne Absurditäten, wie einem streng christlich-religiösem Museum, welches Darwins Evolutionstheorie mit der Genesis zu vereinen versucht.